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Einleitung
PRiMa ist ein Hilfsmittel zur Unterstützung der Lösung von Problemen und Risiken für Führungsbereiche wie Geschäfts- oder Abteilungsleitungen, Qualitätsmanagement, projektübergreifende Koordinationsstellen oder Projektleiter. In einer ersten Phase werden Probleme/Risiken erfasst, beschrieben, zugeordnet, dargestellt und bewertet. In einem zweiten Schritt wird nach Lösungen gesucht und die dafür notwendigen Massnahmen erfasst und überwacht. Probleme werden in diesem Zusammenhang als Diskrepanz zwischen dem vorhandenen und feststellbaren Istzustand, und dem gewünschten Sollzustand definiert; Risiken als potentielle Probleme.
Probleme und Risiken
In PRiMa werden Probleme mit einer Textbeschreibung des Ist- und Sollzustandes aufgenommen, mit einem definierten Status versehen und ergänzende Codes wie Problembereich und Ausmass oder Datenfelder wie Termin, Folgekosten, Lösungsaufwand und Lösungskosten charakterisiert. Die Entwicklung des Problems von Ist nach Soll kann in einem separaten Textfeld festgehalten werden. Drei Arten von Massnahmen zur Lösung von Problemen und Risiken werden unterstützt: Pendenzen, Zuweisung an eine Organisationseinheit und Bildung eines Auftrags.
Pendenzen
Wenn anstehende Probleme / Risiken im eigenen Führungs- / Kompetenzbereich gelöst werden, können einzelne Massnahmen mit sogenannten Pendenzen geführt werden. In PRiMa sind Pendenzen problembezogene Aufgaben, die auf einen gegebenen Termin einer einzelnen Person in Auftrag gegeben werden.
Personen
Die Pendenzen werden Personen aus dem M7-Modul KAuM (Kontakt-Adressen und Mailings) zugewiesen. Deshalb ist PRiMa ohne KAuM nicht lauffähig.
Organisationseinheiten
Probleme / Risiken die nicht im eigenen Zuständigkeitsbereich auftreten, können den betroffenen Organisationseinheiten aus dem M7-Modul KAuM (Kontakt-Adressen und Mailings) zugewiesen werden. Damit wird dokumentiert wem die Lösung delegiert wird.
Wenn Probleme / Risiken zu komplex sind, um sie mit Pendenzen lösen zu können (z.B. weil mehrere Probleme in Zusammenhang stehen oder nur mehrere Personen gemeinsam sie lösen müssen), führen zur Bildung von Arbeitsgruppen oder Projektteams. Die Entität Auftrag in PRiMa ermöglicht ein Projekt- oder Gruppenauftrag festzuhalten, welcher mit den bildenden Personen und den zu lösenden Problemen / Risiken verknüpft wird.
Hyperlinks Elektronische Dokumente in beliebigem Dateiformat, die extern im Internet oder intern auf dem PC oder Netzwerk gespeichert sind, können zu den Entitäten Problem, Pendenz und Auftrag über Hyperlink verknüpft werden. Somit lassen sich mühelos zusätzliche Informationen in PRiMa integrieren. Ein Doppelklick auf die Verknüpfung öffnet das entsprechende Dokument (selbstverständlich wird das Vorhandensein des dafür benötigten Programms vorausgesetzt).
Projektplanung
Die in PRiMa definierten Aufträge können mit einem Projekt aus dem M7-Modul MARGO (Map Available Resources to Goals and Objectives) verknüpft werden. Damit lassen sich die inhaltlichen Zielsetzungen und Rahmenbedingungen des Auftrags mit der Zeit- und Ressourcenplanung des Projektportfolios verbinden.
Verknüpfung von Probleme und Risiken
Probleme können mit den wichtigsten Entitäten der übrigen M7-Module, sofern diese eingerichtet sind, in Bezug gebracht werden, um ihren Ursprung zu dokumentieren. So z.B. eine Organisationseinheit, ein betrieblicher Prozess, ein Projekt usw.
Flexible Konfiguration
Alle verwendeten Codes (Problembereich, -status, -ausmass und -beteiligungsart, Pendenzstatus, Auftragsstaus, -priorität, -ziel und -funktion, Dokumentklassifizierung und allgemeine Einstellungen) sind frei konfigurierbar. Diese Konfigurationsmöglichkeiten ermöglichen die flexible Anpassung von PRiMa an ein vorgegebenes Umfeld.
Parametrisierbare Auswertungen
Sämtliche Berichte werden über kontextabhängigen Selektionsparametern gesteuert. So können die auszuwertenden Daten fast beliebig ausgewählt werden. Über die allgemeinen Einstellungen können Kopfzeilen und Klassifizierungsvermerk der Auswertungen voreingestellt werden.
Berichte
Zahlreiche Berichte wie Projektstammblatt, Pendenzstammblatt, Pendenzlisten (alle, pro Person, pro Auftrag usw.) unterstützen die Auswertung der Daten. Jeder Bericht kann als Datei abgelegt werden, um ihn anschliessend an Dritte weiterleiten zu können.
Implementierung
PRiMa ist eine Accessanwendung und setzt Microsoft Access 2000 (oder höher) und Microsoft Windows 98, 2000 oder XP voraus.
Der interaktive Dialog ist auf dem CoRiMa-Standard TOOK (Touch Only One Key) aufgebaut. Jedes Formular wird mit gesperrten Datenfeldern angezeigt. Knöpfe, welche durch Klicken oder Drücken einer entsprechenden Buchstabentaste ausgelöst werden können, steuern den Ablauf. So beispielsweise M für Modify, I für Insert oder S für Search. Die Navigation über die Beziehungen zwischen den Entitäten wird ebenfalls durch Knöpfe, welche das entsprechende Formular öffnen, ausgelöst. Funktionen wie Suchen, Sortieren und Filtern unterstützten in jedem Formular effiziente Auswertung und die Bearbeitung der Daten.
Download von Informationen: Download |
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Stand: 28.06.07 |